Auslandstierschutz
In vielen Ländern erleben wir unvorstellbares Tierleid.
Tatsache ist, dass
Tierschutz in vielen südlichen Ländern und Ländern des ehemaligen "Ostblocks" keine Rolle spielt. Es gibt kaum Tierschutzgesetze.
Wir haben sie alle schon einmal gesehen, wenn wir als Touristen in diesen Ländern unterwegs sind, die Hunde und auch Katzen, die durch die Straßen streunen, um Futter zu finden oder zu erbetteln.
Wenn diese Hunde und Katzen durch unkontrollierte Vermehrung überhand nehmen, wird in diesen Ländern das Elend der Tiere enorm: Sie werden mit brutalsten Methoden eingefangen und in Tötungsstationen gebracht oder direkt auf der Straße erschlagen. Werden Muttertiere getötet, lässt man deren Welpen oftmals einfach in ihren Verstecken verhungern, es lohnt sich nicht einmal, sie zu erlösen.
In den Tötungsstationen
werden sie über eine kurze Zeit "verwahrt", falls sich doch ein Besitzer meldet, dabei wird ihnen oftmals kaum Wasser oder Futter zur Verfügung
gestellt. Sie müssen in engen Käfigen verharren, im Sommer bei sengender Hitze, im Winter bei eisiger Kälte.
Leben sie nach dieser Frist noch, werden sie erschlagen, erschossen, vergiftet, ertränkt oder mit noch viel schlimmeren Methoden "entsorgt", die wir Ihnen hier ersparen wollen.
Oftmals ergeht es den Hunden, die "ihren" Besitzer haben, nicht viel besser. Sie werden ihr Leben lang an kurzen Ketten gehalten, geschlagen, getreten und kaum gefüttert. Hundehütten sind meist Luxus, den man sich nicht leisten kann oder will. Ist man ihrer überdrüssig geworden, werden sie ihrem Schicksal überlassen. Hündinnen werden nicht kastriert, ihre Welpen werden ebenso auf unterschiedlichste Weise "entsorgt".
Tiere empfinden Schmerz, Leid, Angst und Trauer. Sie können nicht für sich eintreten, sie können sich nicht wehren.
Wenn man bedenkt, wie viel Vertrauen und Zuneigung uns die Hunde oft entgegen bringen, wie dankbar sie sind, dann muss man sich als Mensch schämen!
Engagierte Tierfreunde
versuchen, das Leid dieser Tiere zu lindern, wo es nur geht. Sie sammeln die Tiere auf der Straße ein, versorgen sie mit Wasser,
Futter und leisten notwendige medizinische Versorgung.
Viele Kastrationen werden durchgeführt, nur so kann man die übermäßige Vermehrung human stoppen. Dies alles ist sehr kostspielig.
Tierschützer müssen das alles mit einfachsten Mitteln bewerkstelligen und sind auf die Hilfe von anderen Tierfreunden angewiesen. Es mangelt an allem!
Wir wollen das Leid der Tiere lindern! Wir können nicht allen Hunden helfen, bitte helfen Sie uns, wenigstens ein paar von ihnen zu retten!
Irgendwann - so hoffen wir - wird das nicht mehr
notwendig sein. Weil es Tierschutzgesetze gibt und diese auch durchgesetzt werden. Weil die Tiere nicht mehr brutal getötet, sondern artgerecht gehalten werden. Weil
unerwünschter Nachwuchs gar nicht erst entsteht, sondern die Hunde kastriert werden. Weil die Tiere würdig leben dürfen.
Wir wollen Ihnen Fotos des unsäglichen Elends ersparen, ein Beispiel möchten wir Ihnen trotzdem nicht vorenthalten:
Reki
Geboren im September 2008
So sah Reki im Alter von 4 Monaten aus...
... so nach kurzer Zeit in ihrem neuen Zuhause im südlichen Niederösterreich ...
... und das ist sie heute!